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Taschenband |
Taubheit |
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Taschenband
Die Taschenbänder sind horizontal im Kehlkopf oberhalb der Stimmbänder liegende Schleimhautfalten. |
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Taubheit
Vollständiger einseitiger oder beidseitiger Gehörverlust. Eine Taubheit kann durch Infektionskrankeiten (Mumps, Masern), Schädelverletzungen oder selten Tumoren entstehen. Daneben kann eine Taubheit (in diesem Fall Gehörlosigkeit genannt) auch von Geburt an bestehen. Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft, wie Röteln, Zytomegalie, Toxoplasmose, Diabetes oder auch Komplikationen bei der Geburt können zu einer Gehörlosigkeit beim Kind führen. Bei beidseitiger Taubheit kann mit einer Cochleaimplantation wieder eine Hörfunktion erreicht werden. |
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Tinnitus
Von Tinnitus spricht man, wenn ein Geräusch im Ohr oder im Kopf wahrgenommen wird, ohne dass eine äussere Schallquelle vorhanden ist. >>> |
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Operation bei welcher die Tonsillen (Gaumenmandeln) entfernt werden. Bei Kindern wird häufig gleichzeitig auch die Rachenmandel entfernt (Adenotomie, Adenektomie) >>> |
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Gaumenmandel
(lateinisch: Tonsille) Sogenanntes lymphatisches Gewebe, welches an der seitlichen Rachenwand lokalisiert ist. Die Tonsillen können eine sehr unterschiedliche Grösse aufweisen. Sehr grosse Tonsillen können sich in der Mitte berühren und vorallem bei Kindern zu nächtlichen Atemstörungen und teilweise auch zu Schwierigkeiten beim Essen führen.
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Tonsillitis
Als akute Tonsillitis (auch Angina genannt) wird eine
Entzündung der Tonsillen (Gaumenmandeln) bezeichnet, die durch eine
Infektion mit Viren oder Bakterien hervorgerufen wird und mit einer Rötung
und Schwellung der Gaumenmandeln einhergeht. Meistens bestehen hohes Fieber
und ein reduzierter Allgemeinzustand. Je nach Ursache und Verlauf kann
eine Angina mit Antibiotika behandelt werden. Treten Anginen gehäuft
(2-3x / Jahr während 2-3 Jahren) auf, empfiehlt es sich die Gaumenmandeln
zu entfernen.
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Trachea
Lateinischer Ausdruck für Luftröhre. Die Trachea besteht im vorderen Anteil aus Knorpelspangen und im hinteren Anteil aus einer Membran, welche die Begrenzung zur Speiseröhre bildet. Sie zweigt sich am unteren Ende in die beiden Hauptbronchien auf. Nach oben geht sie in den Kehlkopf (Larynx) über. |
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Lateinischer Name für Lufröhrenschnitt. Diese Operation wird unter anderem bei einem teilweisen oder vollständigen Verschluss der Atemwege auf Höhe des Kehlkopfes durchgeführt. Es wird dabei eine direkte Öffnung der Luftröhre nach Aussen in der Mitte des Halses etwas oberhalb des Schlüsselbeines geschaffen. |
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Trigeminus
Der Nervus Trigeminus ist ein sogenannter Hirnnerv, der die Sensibilität im Gesichts- und Zahnbereich vermittelt. |
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Trigeminusneuralgie
Attackenartige Schmerzen welche im Versorgungsgebiet des Nervus trigeminus, meist unterhalb des Auges oder im Bereich der Unterlippe auftreten. Trigeminusneuralgien können unter anderem bei Gefässanomalien, bei Erkrankungen des Gehirns oder nach Kiefer- und Stirnhöhlenoperationen entstehen.
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Trommelfell
Das Trommelfell ist eine dünne Membran, die den Abschluss vom Mittelohr gegen den äusseren Gehörgang bildet. Durch das Trommelfell wird der Schall auf die Gehörknöchelchen übertragen.
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| Trommelfellschnitt
(Parazentese) / Paukenröhrchen
Bei lang anhaltendem Mittelohrerguss mit Schallleitungsschwerhörigkeit kann mit der Einlage eines Paukenröhrchen das Mittelohr belüftet und das Hörvermögen verbessert werden. Meist werden Paukenröhrchen bei Kindern mit einem Seromukotympanon eingelegt.
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Otitis
media (Mittelohrentzündung) Die akute Otitis
media entsteht durch eine Infektion der Mittelohrschleimhaut durch Viren
oder Bakterien. Die Infektion tritt meistens im Rahmen einer Erkältungskrankheit
auf. Bei einer Mittelohrentzündung können Ohrschmerzen, ein
Ohrgeräusch, eine Hörverminderung, Fieber und im Spätstadium
Ohrfluss auftreten. Wenn eine Mittelohrentzündung nicht abheilt oder
behandelt wird, kann als Komplikation eine Mastoiditis entstehen. Die
bakterielle Mittelohrentzündung wird durch Antibiotika behandelt.
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Tuba
auditiva / Eustachische-Röhre / Tubenkatarrh
Als Tuba auditiva oder Eustachische Röhre wird eine eine röhrenförmige Verbindung zwischen Nasenrachenraum und Mittelohr bezeichnet. Über die Tuba auditiva wird das Mittelohr belüftet. Bei einem längerdauernden Verschluss der Tube (Tubenbelüftungsstörung) können ein Ohrdruck, eine Schwerhörigkeit oder auch ein Paukenerguss (Tubenkatarrh) entstehen.
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Tympanometrie/Tympanogramm
Die Tympanometrie ist eine Untersuchungsmethode, mit welcher der Druck im Mittelohr gemessen werden kann. Über eine spezielle Messsonde wird der Luftdruck im Gehörgang verändert und gleichzeitig der reflektierte Anteil eines Prüftones gemessen. Bei gleichem Druck im Gehörgang und im Mittelohr ist der reflektierte Anteil am geringsten. Die Untersuchung ergibt Hinweise auf eine Tubenbelüftungsstörung oder einen Paukenerguss.
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Tympanoplastik
Operation zum Verschluss eines Defektes im Trommelfell. Der Trommelfelldefekt wird dabei durch eine Transplantation von körpereigenem Gewebe verschlossen. >>> |